Kontakt
DRK Ortsverein Bönen e.V.
Königsholz 1a
59199 Bönen
info[at]drk-boenen[dot]de
Tel.: 02383 962758
Fax: 02383 2521
Unsere Ausrüstung
Fahrzeuge
Rettungsdienst, Sanitätsdienst, Betreuungsdienst oder Technik und Sicherheit: Unser Ortsverein verfügt über drei Fahrzeuge, sowie einen Anhänger, mit denen die Helferinnen und Helfer im Einsatzfall alle Bereiche abdecken können. Klicken Sie auf die Fotos unserer Ausrüstung, um eine größere Ansicht zu erhalten.
Rettungswagen RK UN 2-83-2
Das DRK Bönen ist im Besitz eines eigenen Rettungswagens. Mit diesem übernimmt das DRK jeden Samstag die Durchführung des öffentlichen Rettungsdienstes im Auftrag der Feuerwehr Kamen. Diese Aufgabe wird komplett unentgeltlich durch freiwillige, aber bestens qualifizierte Mitarbeiter durchgeführt.
Ebenso wird das Fahrzeug durch die Rettungsleitstelle zur sogenannten Einsatzspitzen-Abdeckung mit alarmiert, beispielsweise bei Verkehrsunfällen oder Wohnungsbränden.
Krankentransportwagen RK UN 2-85-1
Die rettungsdienstliche Komponente des DRK Bönen wird ergänzt durch einen eigenen Krankentransportwagen (KTW) auf der Basis eines VW-T4. Dieses Fahrzeug ist ausgerüstet, wie ein Rettungswagen und verfügt somit ebenfalls über ein EKG- / Defibrillator und ist mit Notfallmedikamenten bestückt.
Das Haupteinsatzgebiet dieses Fahrzeuges liegt in der Betreuung von Sanitätsdiensten, wie beispielsweise Reitturnieren und Motorsportveranstaltungen, jedoch wird das Fahrzeug ebenfalls zur Einsatzspitzenabdeckung durch die Rettungsleitstelle alarmiert.
Mannschaftstransportwagen RK UN 2-80-1
Das dritte Fahrzeug im Fuhrpark des DRK Bönen ist ein Mannschaftstransportwagen (MTW). Die Hauptaufgabe dieses Fahrzeuges liegt im Einsatzfall darin, Personal und Material zur Einsatzstelle zu befördern. Jedoch ist das Fahrzeug durch seine medizinische Ausstattung, wie beispielsweise einem Notfallrucksack, medizinischem Sauerstoff und einem Automatischen Externen Defibrillator (AED / Frühdefi) auch bestens für die Durchführung eines Sanitätsdienstes geeignet.
Unsere weitere Ausrüstung
Neben den Fahrzeugen verfügt das DRK Bönen auch über ein umfangreiches medizinisches Equipment, das für die mobile Nutzung, beispielsweise bei Sanitätsdiensten gut zu nutzen ist. Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände möchten wir Ihnen hier im Folgenden kurz zeigen und erklären.
Sanitätsrucksack
Jeder Handwerker hat seinen Werkzeugkoffer. Im Bereich des Sanitätsdienstes ist dies der Sanitäts-Rucksack. Auch wenn er auf den ersten Blick eher ungeordnet erscheint, hat in ihm alles seinen festen Platz. Dies ist wichtig, damit im Einsatz alles schnell zur Hand ist. Die Ausstattung besteht beispielsweise aus diagnostischen Geräten wie einem Blutdruckmessgerät, einer Testgerät für den Blutzucker und einer Pupillenleuchte. Aber auch für die Behandlung der Patienten ist dieser Rucksack bestens geeignet. Neben Verbandmitteln verfügt der Rucksack auch über Kühlpacks um beispielsweise Sportverletzungen zu versorgen. Doch auch für die Ruhigstellung von Knochenbrüchen ist das entsprechende Material vorhanden. Kreislaufprobleme kann beim Dienst anwesendes Rettungsdienstpersonal mit einer Infusionstherapie versorgen.
Die häufigste Frage bei Sanitätsdiensten können wir an dieser Stelle jedoch auch gleich beantworten: Kopfschmerztabletten sind auf diesem Rucksack nicht vorhanden und daher haben wir leider auch keine Möglichkeit, Ihre Kopfschmerzen zu behandeln.
Automatischer Externer Defibrillator (AED)
Bei einer Wiederbelebung kann es - besonders bei einem plötzlich eintretenden Kammerflimmern - notwendig sein, den Betroffenen schnellstmöglich mit einem gezielten Stromschlag zu retten. In Deutschland könnten jedes Jahr rund 150.000 Menschen gerettet werden, wenn die so genannten Defibrillatoren (kurz: Defis) flächendeckend vorhanden wären. Um auf ein solches Notfallgeschehen auch bei einem Sanitäsdienst vorbereitet zu sein, führt das Sanitätspersonal in der Regel einen solchen Defi mit sich, um die lebensrettende Wiederbelebung professionell bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu gewährleisten.
Oxybag - Sauerstoff für Atemnot
In unserer Umgebungsluft sind 21% Sauerstoff vorhanden. Im Regelfall ist das für einen Menschen völlig ausreichend. Doch gerade in einem Notfall geht einem Patienten oftmals sprichwörtlich "die Luft aus". Die Folge ist dann oftmals eine Atemnot, die dazu führt, dass der Organismus nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Um in dieser Situation für eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff zu gewährleisten, führt der Sanitätsdienst stets Sauerstoff mit sich. Die speziell für eine Sauerstoff-Flasche konzipierte Tasche nennt man auch Oxybag.







