Keller brennt am Bönener Sperberweg
Schrill schallten am Samstagvormittag gegen 10.30 Uhr die Sirenen durch die Gemeinde. Sie riefen die Mitglieder beider Löschzüge der Bönener Feuerwehr, sowie insgesamt neun Helfer des DRK Bönen an den Sperberweg.

Dichter Qualm aus dem Keller eines Wohnhauses empfing die Bönener Feuerwehr und die Retter des DRK am Sperberweg. Foto: W. Raasch
Aus dem Keller sowie aus mehreren Fenster im Obergeschoss eines Wohnhauses drang dichter Qualm auf die Straße. Eine Matratze und weitere Gegenstände im Untergeschoss brannten lichterloh. Als die Feuerwehr an der Unglücksstelle eintraf, hatten sich die Bewohner bereits ins Freie gerettet. Ein Mann musste jedoch wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung und Kreislaufproblemen vom Notarzt behandelt und anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr statte vier Trupps mit Atemschutzgeräten aus und schickte sie mit C-Rohren zum Löschen zum Brandherd. Gleichzeitig lüfteten die Retter mit Hochleistungsgeräten das Gebäude.
Um zu verhindern, dass sich der giftige Rauch aus dem Keller weiter in das Erd- und Obergeschoss ausbreitete, wurde ein Smoke-Stopper in die Kellertür eingebaut. Auch die Drehleiter wurde vorsorglich in Stellung gebracht, falls sich das Feuer in die oberen Etagen vorgearbeitet hätte. In dem brennenden Kellerraum wurde das gesamte Mobiliar zerstört. Die Schadenshöhe lässt sich zurzeit noch nicht genau beziffern, auch die Brandursache ist nicht abschließend geklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Neben der Feuerwehr und dem Kamener Notarzt waren die Polizei sowie Kräfte des DRK Bönens und der Feuerwehr Kamen vor Ort. Nach zwei Stunden konnten die Retter den Unglücksort verlassen. Quelle: Westfälischer Anzeiger

